Orgelherbst in Obereisenheim

Ausflugstipp!

Die Konzertreihe der evangelischen Kirchengemeinde Obereisenheim lädt zu einem besonderen Hörererlebnis ein: Sie können in vier Konzerten junge, profilierte und mehrfach ausgezeichnete Musikerinnen und Musiker an der historischen Brandenstein-Orgel erleben:

So., 27. Sept., 11:00 Uhr:

Eröffnungsmatinee mit Jan Dolezel (Moderation) u.  Magdalena Meister (Orgel)

Musik von Johann Pachelbel, Georg Muffat und Johann Caspar Ferdinand Fischer in neuem Licht

 

So., 27. Sept., 14:30 Uhr: Orgelführung

Das Innenleben einer Orgel erkunden und verstehen lernen

mit Jan Dolezel (Dozent für Orgel an der Hochschule für Musik, Würzburg)

 

So., 18. Oktober, 17:00 Uhr:

Orgeltanz und Körperklang... Metamorphosen zwischen Klang, Bewegung und Stille

Orgelimprovisationen des internationalen Preisträgers Martin Sturm (Würzburg), neue Musik und Orgelwerke der Vergangenheit,

kombiniert mit der ebenso imporvisatorischen, expressiven Bewegungskunst der Tänzerinnen Immo und Lara Buhl (Nürnberg)

 
So., 08. November, 17:00 Uhr:
Meister des Barocks - Werke der Großmeister der süddeutschen Orgelkomposition
Luisa Rapa führt in ihrem Konzert die alten süddeutschen Klänge der wertvollen Orgel in Obereisenheim mit den Werken der Großmeister der süddeutschen Orgelkomposition zusammen.
Aber nicht nur die süddeutschen Meister des Barock wie Kerll und Pachelbel kommen zur Aufführung, sondern auch der geistige Vater der süddeutschen Orgelkultur, der Italiener Girolamo Frescobaldi, im Frühbarock Organist am Petersdom in Rom, wird mit seiner außergewöhnlichen Komposition der „Missa della Madonna“ aus seinen „Fiori musicali“ seinen Platz im Konzert finden.
 
So., 29. November, 17:00 Uhr
Apparatus musicoorganisticus - Georg Muffat
Jan Dolezel (Orgel); N. N. (Dprecher); Lichtinstallation
Apparatus musico-organisticus ist im Jahr 1690 in Pasau im Druck erschienen. Es ist eine der größten zusammenhängenden Orgelwerke der Musikgeschichte besteht aus 12 Toccaten und drei Variationszyklen: Ciacona, Passacaglia und Nova Cyclopeias Harmonica. Die Musik führt die Zuhörer durch das ganze Kirchenjahr. In der letzten Toccata wird ein vom Himmel herabsteigendes himmlisches Jerusalem in Tönen bildlich dargestellt.

 

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